Zwei weitere Stolpersteine in Rust verlegt

Seit dem 06.10.2026 erinnern zwei neue Stolpersteine in Rust an Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt wurden. Vor der Fischerstraße 29 setzte Herr Frank-Matthias Mann von der Stiftung Spuren die mit einer Messingplatte versehenen Gedenksteine in den Gehweg ein.

Die beiden Steine tragen die Namen des Ehepaars Max und Cora Moch. Hinter den Namen stehen persönliche Lebensgeschichten, die untrennbar mit der Geschichte des Ortes verbunden sind.

Mit den Stolpersteinen werden die Erinnerungen an die beiden Menschen dauerhaft im öffentlichen Raum sichtbar. Die kleinen Gedenksteine liegen dort, wo die Menschen einst gelebt haben oder wo ihre Geschichte mit dem Ort verbunden war. Wer an ihnen vorbeikommt, kann über ihre Namen und Lebensdaten einen persönlichen Zugang zu einem Teil der Ortsgeschichte finden.

Bereits am Montagabend hatte Herr Frank-Matthias Mann mit dem Vortrag „Stolpersteine – Spuren und Wege“ auf die künstlerische Arbeit von Gunter Demnig, Gründer der Stiftung Spuren, geblickt. Der Vortrag zeichnete seinen künstlerischen Werdegang von den ersten Arbeiten im Jahr 1968 bis zum heutigen Projekt Stolpersteine nach und gab Einblicke in die Entwicklung seines künstlerischen Schaffens.

(Erstellt am 07. Oktober 2026)