Fasnet

Zum Schmutzigen Donnerstag am 11. Februar 2021

Vor einem Jahr, zur gleichen Zeit,
war überall gar helle Freud,
die Narren regierten im ganzen Land,
und unser Leben war wirklich sehr entspannt. 
 
Doch fern am weiten Horizont,
zog auf eine dunkle Wolkenfront,
Corona nannten sie das üble Ding,
das man sich ganz heimtückisch und schnell einfing.
 
Wie ein Orkan zog das Virus heran,
und legte über das ganze Land einen furchtbaren Bann.
Seit dieser Zeit müssen wir auf vieles verzichten,
und unser ganzes Leben vorübergehend neu ausrichten.
 
Auch das fröhliche närrische Treiben,
muss in diesem Jahr leider unterbleiben.
Doch eines, das ist uns allen klar,
die Fasent war und ist und bleibt immer da.
 
Drum fragt sich der Bürgermeister, was kann ich nur machen,
wenn niemand vorbeikommt zum Singen und Lachen?
Der Rathausschlüssel liegt doch bereit,
Er sehnt sich nach Muße und mehr freier Zeit.
 
Ein närrischer Gruß, den will er nun senden,
und sich mit ein paar Zeilen an alle Närrinnen und Narren wenden.
Der Stift ist gezückt, das Papier liegt bereit,
denn wünschen will er euch eine schöne Fasentszeit:
 
Närrisch sein, mit Humor und vielerlei Scherzen,
ist eine Lebenseinstellung, die kommt ganz tief von Herzen.
Ganz gleich wie dunkel die Stunde auch scheint,
seit in Euren Gedanken umso sonniger vereint.
 
Die Narren aus Rust machen es uns vor
und begegnen der Pandemie mit ganz viel Humor.
Sie haben sich nämlich was einfallen lassen,
die Fasent kann man nicht einfach so ausfallen lassen.
 
Via Internet, so muss es in diesem Jahr sein,
kommt die Fasent quasi zu allen heim.
Seid also gespannt, das wird grandios.
Die Spannung steigt, heute geht es endlich los.
 
Damit können wir uns sicher die Zeit verkürzen,
bis wir uns wieder in den Alltag stürzen,
Haltet durch und freut Euch auf eine Zeit,
in der wir sind von allen Übeln befreit.
 
Bis dahin bleibt närrisch, heiter und froh,
es grüßen Euch Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung mit Narri Narro.