Unser Beitrag für ein gutes Klima

Im Rahmen des Förderprogramms des Bundesumweltministeriums für Kommunale Klimaschutzprojekte wurde das Naturzentrum als Ansprechpartner für alles Fragen zum Thema Klimaschutz eingesetzt und damit beauftragt, ein Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Rust zu erarbeiten. Derzeit wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet zur dauerhaften Treibhausgaseinsparung. Eine Maßnahme hat die Gemeinde bereits umgesetzt: Seit März 2018 sind alle Straßenlaternen auf LED-Technologie umgerüstet.

Umrüstung auf LED-Leuchten ist komplett

Förderung im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes

Mit der Umrüstung der Straßenlaterenen auf LED-Leuchten hatte die Gemeinde im Jahr 2015 begonnen - im März 2018 wurde die letzte Leuchte montiert. Ziel der Gesamtmaßnahme ist eine Reduzierung des Stromverbrauchs als auch eine Minderung von CO2-Emissionen.

Zielwerte

  • Minderung des Stromverbrauchs um rund 81%
  • Reduzierung von CO2-Emissionen über die 20-jährige Lebensdauer um 1.793 Tonnen
  • Reduzierung weiterer CO2-Emissionen in Höhe von 357 Tonnen durch die 2. Maßnahme.

Die ersten Leuchten wurden entlang der Hauptverkehrsstraßen (Karl-Friedrich-Straße, Hausener Straße, Fischerstraße und Ritterstraße) ersetzt durch Mastleuchten von Typ „Piano Mini“. Im Ort selbst und den Neubaugebieten wurden Leuchten vom Typ „Pilzeo“ aufgestellt – außer im Ortskern und Hasemer Weg. Dort stehen weiterhin die historischen Leuchten bzw. die roten Bogenleuchten. Für die Ausleuchtung der Fußgängerüberwege wurden hellere Leuchten angebracht. Die letzte LED-Leuchte wurde "Im Mantelacker" montiert. Die Gemeinde hat für die Maßnahmen eine 25%-ige Förderung vom Bund im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative erhalten.

Der Aushang (download) über die Förderung ist zu finden am Eingang des Rathauses.

Pressebericht über den Abschluss des Leuchten-Tauschs (BZ v. 21.03.2018)

Rahmendaten zu den beiden Maßnahmen

Laufzeit der beiden Verfahren:    

01.01.2014  bis  30.06.2015  (Maßnahme 1)

01.05.2017  bis  30.04.2018  (Maßnahme 2)

 

Beteiligte Partner:Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
 

Projektträger Jülich

Förderkennzeichen:

03KS7133 (Maßnahme 1)

03K05080 (Maßnahme 2)

Förderhinweis: Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Weiterführende Links:

 

Link zum BMU (Klimaschutz)

Link zum Projektträger Jülich