Unser Beitrag für ein gutes Klima

Im Rahmen des Förderprogramm des Bundesumweltministeriums für Kommunale Klimaschutzprojekte wurde das Naturzentrum als Ansprechpartner für alles Fragen zum Thema Klimaschutz eingesetzt und damit beauftragt, ein Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Rust zu erarbeiten. Derzeit wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet zur dauerhaften Treibhausgaseinsparung. Eine Maßnahme hat die Gemeinde bereits umgesetzt, die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne LED-Leuchten.

Umrüstung auf LED-Leuchten

Im Rahmen eines Förderprogramms wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung auf LED umzurüsten und in den Neubaugebieten LED-Leuchten zu installieren. Hierzu wurde ein Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gestellt. Dieser wurde bewilligt. Am 14.11.2013 wurde der Zuwendungsbescheid an die Gemeinde Rust ausgestellt. Damit war der Startschuss für das Projekt gegeben.

 

 

Ziele und Inhalte des Vorhabens

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative  sollte über die Demontage von herkömmlichen Straßenleuchten (sog. HQL-Leuchten) und dem Einsatz von modernen LED-Leuchten eine Reduzierung des Stromverbrauchs als auch der Reduktion von CO2-Emissionen erzielt werden.

Geplant war eine

  • Minderung des Stromverbrauchs  um rund 77%
  • Reduktion von CO2-Emissionen um 1.793 t innerhalb von 20 Jahren.

 

Beschreibung der Maßnahme

Im Zuge dieser Maßnahmen wurden entlang der Hauptverkehrsstraßen (Karl-Friedrich-Straße,  Hausener Straße, Fischerstraße und Ritterstraße) die Mastleuchten durch Mastleuchten von Typ „Piano Mini“ ersetzt. Im Ort und den Neubaugebieten wurden Leuchten vom Typ „Pilzeo“ aufgestellt – außer im Ortskern und Hasemer Weg. Dort stehen nach wie vor die historischen Leuchten bzw. die roten Bogenleuchten.

Die Maßnahme wurde im Zeitraum April 2015 bis Juni 2015 durchgeführt. Beendet wurde das Vorhaben durch die Abnahme am 16.06.2015.

 

 

 

 

Zielüberprüfung

Die gesteckten Ziele werden voraussichtlich in dieser Größenordnung erreicht:

  • Minderung des Stromverbrauchs um voraussichtlich 83%
  • Reduktion von CO2-Emissionen um rund 1.230 t innerhalb von 20 Jahren.

 

Rahmendaten zum Vorhaben

Laufzeit des Verfahrens:    01.01.2014 – 30.06.2015
Beteiligte Partner:Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
 

Projektträger Jülich

Förderkennzeichen:

03KS7133

Förderhinweis: Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Weiterführende Links:

 

Link zum BMU (Klimaschutz)

Link zum Projektträger Jülich