04.12.2020

Grund- und Gemeinschaftsschule Rust: Meilenstein in der Digitalisierung erreicht

Pressemitteilung der Gemeinde Rust vom 4. Dezember 2020.

Die Schülerinnen und Schüler der Ruster Grund- und Gemeinschaftsschule freuen sich seit dieser Woche über 125 neue Tablets für ihren Unterricht. Parallel zu dieser Neuanschaffung wurde das Netzwerk in der Schule ausgebaut und Glaserfaser verlegt, um die Internetverbindung und damit den digitalen Unterricht in der Schule zu verbessern. Dafür arbeiteten die Gemeinde Rust und die Ruster Grund- und Gemeinschaftsschule eng zusammen.

Nicht erst seit der bundesweiten Schulschließung im März, forcierten die Gemeinde Rust in ihrer Funktion als Schulträgerin und die Schulleitung der Ruster Schule die Entwicklung der digitalen Bildungsmöglichkeiten. Im ersten Schritt wurden der Ausbau des Schulnetzwerkes und die Verbesserung der Internetverbindung in die Wege geleitet. Der „Digitalpakt Schule“ von Bund und Ländern ermöglichte finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben. Diese Woche wurden nun abschließend in jedem Klassenzimmer die Mediensäulen mit WLAN-Access-Points installiert und in Betrieb genommen.

Gleichzeitig konnte die Gemeinde der Ruster Schule insgesamt 125 iPads zur Nutzung für Homeschooling und den Unterricht übergeben. Als kurzfristige Ergänzung zum „Digitalpakt Schule“ förderte die „Corona-Hilfe II: Sofortprogramm Endgeräte“ die Anschaffung der Tablets, um sicher zu stellen, dass alle Schülerinnen und Schüler an einem digitalen Unterricht teilnehmen können.

„Für die Ruster Grund- und Gemeinschaftsschule konnte die Gemeinde einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft tun“, ist sich Bürgermeister Kai-Achim Klare sicher. „Die Digitalisierung prägt unsere Lebenswelt nicht erst seit der Corona-Pandemie. Aber mit dieser Krise hat sich die Bedeutung und Notwendigkeit einer funktionierenden, digitalen Bildungsinfrastruktur deutlich gezeigt. Es ist wichtig, dass Kinder schon früh den verantwortungsvollen Umgang mit den unterschiedlichen Medien erlernen. Der Zugang zur digitalen Bildung muss dabei für jedes Kind uneingeschränkt möglich sein.“ Neben der Anschaffung der digitalen Endgeräte, übernimmt die Stabstelle IT und Digitalisierung der Gemeinde Rust auch die Einrichtung und Wartung der Tablets und des Netzwerkes.

Schulleiter Christian Moser kennt die Herausforderungen, die die Nutzung von digitalen Bildungsangeboten für eine Schule mit sich bringt. „Eine flächendeckende Infrastruktur durch WLAN im Schulgebäude und eine entsprechende Anzahl an Endgeräten gewährleisten nun eine verlässliche und sinnvolle Kombination von analogen und digitalen Lerninhalten für einen zeitgemäßen Unterricht. Bisher hatten wir diesbezüglich nur eingeschränkte Möglichkeiten. Mit diesen Schritten zur weiteren Digitalisierung unserer Schule sind nun wichtige Voraussetzungen geschaffen, das Lernen durch digitale Lernwege zu ergänzen. Und unsere Schülerinnen und Schüler können es kaum abwarten, die neuen Tablets zu nutzen.“ Sollte Homeschooling ein weiteres Mal notwendig sein, sieht Christian Moser seine Schule auch diesbezüglich gut gerüstet.

Der „Digitalpakt Schule“ von Bund und Ländern trat am 17. Mai 2019 in Kraft und soll Bildungseinrichtungen beim Ausbau und bei der Verbesserung der digitalen Infrastruktur unterstützen. Ziel des Förderprogrammes ist, Kinder und Jugendliche in und mit der digitalen Welt zu bilden und digitale Kompetenz zu erwerben. Durch die Corona-Pandemie wurde der Druck auf die Bildungseinrichtungen größer, deshalb haben sich Bund und Länder für Soforthilfeprogramme als Ergänzung zum „Digitalpakt Schule“ entschieden.

 

Bild: Freude über die neuen Tablets und den gelungenen Ausbau des  Netzwerks mit Glasfaser, v.l.n.r. Jörg Schaub (Stabstelle IT und Digitalisierung), Britta Schubert (Konrektorin), Christian Moser (Rektor), Dr. Kai-Achim Klare (Bürgermeister)